Konzeptstudie: Beauty & Retail
Das hier ist eine eigeninitiative, spekulative Konzeptstudie. Diese KI-Kampagne ist nicht von dm-drogerie markt oder trend IT UP beauftragt. Es besteht keine Verbindung zur Marke. Alle Bilder sind KI-generiert. Meine Herangehensweise und Kreativität sind echt.
Vom Kuscheltier zum Lippenstift
Die Teddybärenzeit ist fast vorbei. Mittlerweile interessiert sich meine Tochter mehr für bunte Pflege- und Beautyprodukte. Darum sind wir öfter mal zusammen bei dm.

Beim Stöbern habe ich ganz nebenbei eine Menge Insights gesammelt und bin auf eine Kampagnenidee gekommen, für die sich KI-Produktion wunderbar eignet. Ich habe das Kundenverhalten an den Regalen gesehen, mit Mitarbeiterinnen gequatscht und bemerkt, wie stark dm auf seine Eigenmarken setzt.
Besonders beliebt: trend IT UP
Kein Wunder, denn die Marke fällt auf am POS. Und ihre Produkte haben im Online-Shop phänomenale Bewertungen. Also schnappte ich mir drei Kundinnen-Typen und setzte mit ihnen meine Idee kurzerhand um. Und so bin ich an die Sache herangegangen.

Den Gen Z Bullshit-Radar bestehen — selbst mit KI
Das Potential der Produkte stand nicht in Frage. Doch wie ließe sich die dm-Eigenmarke noch mehr ins Rampenlicht rücken, ohne bei der Zielgruppe in Ungnade zu geraten? Mein Ziel war also der Spagat zwischen Branding und Marketing. Darum funktioniert nur: auf Augenhöhe mit Gen Z. Zero-Bullshit-Strategie.
Also habe ich drei Expertinnen in meine Recherche mit einbezogen.
Zwei Freundinnen, eine Gen Z, die andere Millennial, und eine befreundete Kosmetikerin, weil sie weiß, worauf es aus professioneller Sicht wirklich ankommt. Bei ihnen habe ich mir während der Design-Phasen Feedback geholt.
Vibe meets Lebensrealität
Gen Z ist mit Influencern aufgewachsen wie Gen X und Millennials mit Werbung im TV. Deshalb wird die direkte Ansprache oftmals als manipulativ wahrgenommen und schnell mal weggescrollt. Also wollte ich einen erzählerischen Stil, der ein echtes Gefühl transportiert und die Zielgruppe in ihrer Lebensrealität abholt.

Und so war die Digicam-Diary Idee geboren
Schnappschüsse statt Statements. Cinematisch plakativ, nicht tot perfektioniert. Sondern Bilder, bei denen der Vibe im Fokus steht und das Produktversprechen subtil mitschwingt. Ein Storyformat, das wortlos funktioniert: echt, kinetisch, zusammen im Girl-Squad-Ritual. Und das in einer Ästhetik, die Y2K-Nostalgie und reale Konsumbedürfnisse zusammenbringt.
Drei Kundinnen, wie vom Regal weg gecastet
Alle Insights gebündelt und meine Hypothese dank meiner Expertinnen auf die Probe gestellt, ging es an die Ausarbeitung der drei Personas. Denn sie sollten die Zielgruppe nicht nur vertreten, sondern als Protagonistinnen den Kern meiner Visuals ausmachen.

Da ich viele Kundinnen an den dm-Regalen live miterlebt habe und mein Expertinnen-Board meine Kampagnen-Hypothese verifiziert hat, fiel mir die Entwicklung meiner KI-Protagonistinnen leicht. Style, Fitting und Vibe standen, das klare Ziel vor Augen. Meine Drehbuchfiguren schrieben sich ab hier quasi von selbst. Lara, Greta und Mila suchten sich ihre Produkte selber aus. Der Rest war reine Fleißarbeit aus KI-Generierungen, Selektion und Editing.
Mechanik und Rhythmus
Drei Hauptfiguren, drei Produkte und drei Key Visuals, die sich durch die ganze Kampagne ziehen.
1️⃣ Vibe Shot
Zeigt drei Dinge gleichzeitig: die Identifikationsfigur, das Produkt und den Effekt, den das Produkt hat. Die extrem weitwinklige Fisheye-Optik bildet das Produkt bigger than life ab, während sich die Figur scharf von der Action im Hintergrund abhebt.

2️⃣ Macro-Close-up
Die Interaktion mit dem Produkt, aus der Point-of-View-Perspektive. Ein kleiner cinematischer Kniff, der wie eine softe Call-to-Action funktioniert. Die Betrachterin projiziert sich automatisch selbst hinein.

3️⃣ Product-Shot
Bewusst in die Diagonale gelegt. Es sieht aus, als würde das Produkt gleich vom Tisch rollen und man müsste danach greifen. Ein visueller Hook, der die Hand vor dem Kopf erreicht.

Neun Bilder, eine Regel. So wird aus einer Sammlung schöner Einzelbilder ein skalierbares Kampagnensystem.
Auf der Straße, im Laden, im Feed
Jetzt wird’s ernst. Um das Kampagnenkonzept zum Leben zu erwecken, mussten Mockups her. Fürs Hero Mockup bot sich das 70 m² große Digital-Out-of-Home-Display des Westfield Hamburg-Überseequartiers an. Hier kommt die Kampagnenidee voll zur Wirkung.
DOOH Concept Mockup: Westfield Hamburg Überseequartier (made w/ AI)
Skalierbares Kampagnensystem
Der Unterschied zwischen einem schönen KI-Bild und einer Kampagne ist Skalierbarkeit. Was in der Essenz funktioniert und lebendig ist, lässt sich beliebig erweitern. Vibe, Models, Mechanik und Rhythmus sind universell fürs jeweilige Medium einsetzbar, ohne den Kern der Kampagne zu verwässern. Da alles auf KI-Technologie aufbaut, entwickle ich neue Storylines schnell und integriere weitere Produkte günstig.
Social Media Concept Mockup: Instagram Reel (made w/ AI)
Was bleibt
Der Bullshit-Radar der Gen Z schlägt nicht wegen der Technik an. Sondern wenn sich eine Marke zu wichtig macht oder was verschleiert.
Solange man nicht „so tut als ob“, sondern KI als ästhetisches Stilmittel versteht, bleibt Markenkommunikation echt. Die Intention dahinter leuchtet durch, unabhängig davon, ob echte Menschen gefilmt oder Stellvertreter-Personas generiert wurden. Wenn die Absicht ehrlich und der Style echt sind, kommt es auch so an.
trend IT UP (dm) · FMCG / Beauty · KI-Kampagne für Gen-Z
Konzeptstudie. Eigeninitiativ und spekulativ, nicht von dm-drogerie markt oder trend IT UP beauftragt, keine Verbindung zur Marke. Alle Bilder KI-generiert.

